Der Übergangsbereich

Wo Lipödem auf den Körperstamm trifft

Das Lipödem betrifft primär die Extremitäten – doch an Hüfte und Gesäß entstehen oft die markantesten Konturbrüche. Dort, wo das krankhafte Fettgewebe auf den nicht betroffenen Rumpf trifft, bilden sich die typischen „Kragen“ und Stufen.

Diese abrupten Übergänge sind mehr als ein kosmetisches Problem: Sie führen zu Reibung, Druckstellen und Schmerzen beim Sitzen oder Liegen. Viele Betroffene finden keine passende Kleidung – Hosen, die an der Taille passen, sind an den Oberschenkeln zu eng.

Betroffene Bereiche

Wo wir behandeln können

Die Übergangszone umfasst verschiedene Bereiche, die einzeln oder kombiniert betroffen sein können.

Der Alltag mit betroffener Hüfte

Mehr als nur ein optisches Thema

Die Auswirkungen gehen weit über das Spiegelbild hinaus – sie beeinflussen Bewegung, Komfort und Selbstgefühl.

Wichtig zu wissen

Kostenübernahme – transparent erklärt

Die neue Kassenleistung ab 2026 gilt für die typischen Lipödem-Areale Arme und Beine. Für Hüfte und Gesäß gelten besondere Regelungen.

Flexibel & unverbindlich

Ihre Beratung – so wie Sie es wünschen

Lernen Sie uns kennen – persönlich vor Ort, telefonisch oder per Video. Alle Beratungen sind 100% unverbindlich.

Unser Ansatz

Form und Funktion im Einklang

Bei der Behandlung von Hüfte und Gesäß geht es nicht nur um Volumenreduktion. Unser Ziel sind harmonische Übergänge, die natürlich aussehen und sich natürlich anfühlen.

Die Behandlung erfolgt meist in Kombination mit der Oberschenkel-Liposuktion – so entstehen fließende Konturen statt neuer Stufen. Das Ergebnis: Ein stimmiges Gesamtbild von der Taille bis zum Knie.

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Das Ergebnis

Was sich verändert

Die Behandlung der Übergangszone verbessert Funktion und Ästhetik gleichermaßen.

Nach dem Eingriff

Ihre Nachsorge

Die Erholung bei Hüfte und Gesäß ähnelt der Bein-Behandlung – mit einigen Besonderheiten.

Ihre Fragen

FAQ zu Hüfte, Gesäß & Übergängen

Zahlt die Krankenkasse die Behandlung von Hüfte und Gesäß?

Die neue Kassenleistung ab 2026 umfasst primär Arme und Beine. Hüfte und Gesäß können jedoch medizinisch indiziert sein, wenn sie als Teil des Lipödems diagnostiziert werden und funktionelle Beschwerden verursachen. Ob in Ihrem Fall eine Kostenübernahme möglich ist, klären wir individuell im Beratungsgespräch.

Ja, das ist sogar oft sinnvoll. Wenn wir die Oberschenkel behandeln und dabei abrupt stoppen, entstehen neue Konturbrüche. Eine kombinierte Behandlung sorgt für harmonische Übergänge. Der Umfang wird individuell geplant, um den Körper nicht zu überlasten.

Das hängt von Ihrem individuellen Befund ab. Bei nachgewiesenem Lipödem mit funktionellen Beschwerden (Schmerzen beim Sitzen, Scheuern, Bewegungseinschränkungen) ist die Behandlung medizinisch indiziert und mehrwertsteuerfrei. Geht es primär um Körperformung ohne medizinische Notwendigkeit, handelt es sich um einen ästhetischen Eingriff. Wir beraten Sie transparent.

Die meisten Patientinnen können nach etwa 1-2 Wochen wieder leichten Tätigkeiten nachgehen. Sitzen ist möglich, aber in den ersten Tagen mit Pausen. Kompressionskleidung sollte für 4-6 Wochen getragen werden. Sport und intensive Belastung sind nach etwa 6 Wochen wieder möglich.

Die Zugänge sind nur wenige Millimeter klein und werden an versteckten Stellen platziert – meist in natürlichen Hautfalten oder im Bikinibereich. Nach der Heilung sind sie praktisch unsichtbar.

Bei einer kombinierten Behandlung von Hüfte, Gesäß und Oberschenkeln sind in der Regel 2-3 Sitzungen sinnvoll. So kann jeweils ein definierter Bereich behandelt werden und der Körper hat Zeit zur Erholung. Den genauen Plan erstellen wir nach der Untersuchung.

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